Traditionelle chinesische Medizin (TCM) mit westlichen Pflanzen?


Die TCM wird auch bei uns im Westen zunehmend anerkannt und geschätzt, denn ihr ganzheitlicher Ansatz hat sich auch hier bei chronischen Krankheiten und funktionellen Beschwerden vielfach als wirksam erwiesen.

TCM ist wesentlich mehr als Akupunktur und Akupressur- die Behandlung mit heilenden Pflanzen (durch Kräuterheilkunde und Ernährung) ist in der chinesischen Medizin bei Erkrankungen sogar zunächst der vorrangige Schritt.
Chinesische Heilkräuter sind bei uns wenigen bekannt und Erfahrungen mit ihnen sind nicht verbreitet. In der Regel müssen sie importiert werden. Bezüglich der Schadstofffreiheit und Qualität sind Verbraucher durch Presseberichte verunsichert.

Dagegen steht uns ein heimischer Heilpflanzenschatz zur Verfügung, mit dem positive Erfahrungen aus der westlichen Kräuterheilkunde seit mehr als 2000 Jahren überliefert sind - er gehört zu unserem Kulturgut!

Zunehmend bemühen sich TCM-Therapeuten um eine Verbindung von Ost und West in der Pflanzenheilkunde*, und es hat sich gezeigt, dass die humoralpathologische Denkstruktur, die jahrhundertelang Grundlage der westlichen Pflanzenheilkunde war (siehe unter Menüpunkt „Klosterheilkunde“), oftmals eine harmonische Anpassung an das Gedankengebäude der TCM erlaubt.

Grundlage der TCM-Heilkräuterbehandlung mit westlichen Heilpflanzen muss auf jeden Fall eine Diagnostik nach Kriterien der TCM sein, die dann auch zu sinnvollen Ergänzungen durch diätetische Maßnahmen, Akupunkturverfahren oder beispielsweise Empfehlungen von Qi Gong-Übungen führen kann (siehe diese Menüpunkte).


Haben Sie Fragen?

Gerne ermittle ich mit Ihnen gemeinsam, ob eine Anwendung der Verfahren der TCM zu Ihrem Anliegen passt.


*Zum Nachlesen für speziell Interessierte (Auswahl):
Tierra: „Westliche Heilkräuter in TCM und Ayurveda.“ Urban und Fischer 2001.
Traversier, Staudinger: „TCM mit westlichen Pflanzen.“ Haug 2012.

Heilpflanzen

Kapuzinerkresse, Beinwell, Ringelblume

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