Schröpftherapie


Schröpfen ist ein bewährtes jahrhundertealtes Heilverfahren zur Entgiftung und Entspannung. Nach Auffassung der asiatischen Medizin können durch Schröpfen schädliche Einflüsse ausgeleitet werden.
Bei der Schröpfkopfbehandlung werden Schröpfgläser (hohle Glasbehälter) mit einer Flamme im Inneren erhitzt und auf ausgewählte Hautbereiche oder Akupunkturpunkte gesetzt. Durch den bei Abkühlung entstehenden Unterdruck saugen sich die Schröpfgläser fest und erzeugen eine Hautrötung. Die Blutgefäße werden erweitert, die Durchblutung angeregt. Dies führt zu einer Lockerung der Muskulatur und die Stoffwechselleistung wird von der lokalen Behandlungsstelle bis in die inneren Organe hinein angeregt. Die Gläser werden leicht über die zuvor eingeölte Haut bewegt und an akuten Stellen etwas länger platziert. Die Größe der eingesetzten Schröpfköpfe ist dabei mitunter unterschiedlich.
Bei der Schröpfmassage wird der Schröpfkopf entlang von Meridianen über die Haut gezogen. Eine weitere Methode ist, einen Schröpfkopf über eine gestochene Nadel zu platzieren und damit die Wirkung der Nadelung zu intensivieren.

Typische Anwendungsbeispiele für Schröpfen sind:

● Erkältungskrankheiten
● Kopfschmerzen, Migräne
●  Muskelverspannungen und Rückenbeschwerden
● Rheumatische Beschwerden
● Stressymptome


In meiner Praxis empfehle ich eine Schröpfbehandlung gegebenenfalls als Ergänzung zur Akupunktur oder als Entspannungsmaßnahme.
Eigentlich ist die Anwendung von Schröpfmassagen für jeden gesunden Menschen geeignet. Nicht oder nur bedingt eingesetzt werden kann sie bei einer Schwangerschaft, bei Bluthochdruck oder der Einname von blutverdünnenden Arzneimitteln. Auch sollte eine Rückenbehandlung während der Menstruationszeit bei Frauen nicht erfolgen. Keinesfalls zum Einsatz kommen kann eine Schröpfmassage bei akuten Hautentzündungen im Schröpfbereich, kurz nach einer erfolgten Operation, bei Gerinnungsstörungen, Hautallergien, sowie bei akuten Krankheitszuständen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt.  

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